Monte Kali, Höhenluft und enge Kurven … Raupenfahrwerk

Wie bekommt man bis zu 26 m lange Anlagenteile durch einen 24-m-Kurvenradius?

Diese Frage stellte sich auch die K+S Kali GmbH in Neuhof. Auf deren Abraumhalde auf ca. 500 m über NN lagen 7 Bandbrückenanlagenteile, welche zum Haldenboden transportiert werden sollten, da die ca. 97 Hektar große und 116 Millionen Tonnen umfassende Abraumhalde zukünftig von unten her angeschüttet werden soll.

Auch hier hatte CCBäuml wieder die Lösung parat. Mit jeweils 7 m Überhang nach vorne und nach hinten wurden die Komponenten auf das Raupenfahrwerk geladen und den 2 km langen Haldenweg, in Schrittgeschwindigkeit, hinuntergebracht. Eine tolle Aussicht entschädigte das Team für eine 90-minütige Abfahrt bei kaltem Novemberwetter. Steilpassagen mit bis 28 % Gefälle mussten hier genauso gemeistert werden wie enge Kurvenradien. Die problematischste Engstelle war jedoch eine Spitzkehre mit einem Radius von nur 24 m. Diese musste so angesteuert werden, dass der Überhang nach vorne über den 150 m tiefen Abgrund ragte.

Durch den extrem engen Wenderadius des Raupensattelzuges konnte aber auch diese Passage erfolgreich durchfahren werden. Am Haldenfuß angekommen, wurden die Komponenten entladen. Anschließend wurde der Raupensattelzug auf unseren allradgetriebenen Kranwagen verladen und wieder auf das Haldenplateau gebracht, wo die nächste Bandbrücke aufgenommen wurde. Nach 2 1⁄2 Einsatztagen waren alle 7 Anlagenteile heil an ihrem neuen Bestimmungsort angekommen.

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